Kinder
schürzen
blau
So gerne hätte ich uns bei irgendwas nur Kleinem
im Gedächtnis aufbewahrt. Auf einer stillen blauen Wiese,
wo nichts andres blüht als deine Gegenwart.
Wie soll ich die Erinnrung halten, dass sie mich noch ganz berührt?
Wie soll ich Dich bewahren nur in mir, statt all der andren Dingen?
Doch nun zerfliesst‘s wie Tinte in den altn Briefn,
ein blasses Blau, gelöst in mattem Grau,
versinkend in den Schatten, den so tiefen,
verwaschnes Kinderschürzenblau.
Vielleicht ist mein Erinnern nur ein Dichtn,
da es keinen Rand mehr in der Farbe findet.
Ich werd auf jedes Bild von Dir verzichtn,
Ein zartes Schwingen bleibt, was uns verbindet.
Wie soll ich die Erinnrung halten, dass sie mich noch ganz berührt?
Wie soll ich Dich bewahren nur in mir, statt all der andren Dingen?
Wir lesen Bilder aus jenem Band,
in dem sich etwas im allerkleinsten Kreise dreht.
Wir haltn inne! Halt ich Deine Hand?
Ich seh: Dein Antlitz, in dem ein großer Wille steht, nein stand.
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Und alles, was uns anrührt, dich und mich,
nimmt uns zusammen wie ein Bogenschtrich,
der aus zwei Saiten eine Stimme zieht.

